Wir starten nach Lorch und genießen die „Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“, die sich bis nach Koblenz erstreckt. Ab Lorch können wir der Rheinromantik folgen oder den Kurvenritt über Ransel antreten und hinter der Loreley, bei St. Goarshausen, auf Vater Rhein treffen. Hinter der Marksburg wird der Blinker nach Bad Ems gesetzt. Dort geht es in Nassau nach oben. Schließlich wird Montabaur erreicht und die „Wirzenborner Liss“. Hier gibt es im Motorrad-Museum Kuchen und Motorrad-Oldies. Auf dem Weg zur Lahn warten ca. 20 Kilometer Westerwälder Kurven. Die Route durchschneidet anschließend „den Heinrich“ im Taunus. Auf dem letzten Abschnitt durchs Wispertal packt die Tour die verbliebenen Trümpfe aus und mit einem Stopp am Niederwalddenkmal zudem ein kulturelles Highlight.

Die Route durch den Westerwald bietet sich für Frühaufsteher an. Die Kombination mit TOUR 1 stellt einen ordentlichen Tagesritt dar. Über die Hügel des Mittelgebirges pfeift zwar angeblich der Wind so kalt, was aber bei den heißen Strecken kaum ins Gewicht fällt. So geht es über den Vorderwesterwald und durch das Tal der Wied zum Motorradmuseum nach Steinebach, das so manchen Oldietraum bereithält. Motorradstrecken verbinden nun Westerwaldhighlights wie die Brauereistadt Hachenburg, den Krombachstausee und mit der 656 Meter hohen Fuchskaute die höchste Erhebung des Mittelgebirges. Bis nach Montabaur, das durch sein gelbes Schloss weithin sichtbar ist, geht das flotte Kurventänzchen weiter und dann wird die TOUR 1 erreicht, die die Rückfahrt nach Rüdesheim einleitet.

Vorbei am Oestricher Kran sowie Kloster Eberbach geht die kurvige Fahrt nach Bad Schwalbach. Abseits der Hauptstraße führen Kleinstraßen nach Idstein, mit seiner Fachwerkaltstadt. Das Killingerhaus, der Hexenturm, und das Residenzschloss liegen ebenfalls auf dem Weg! Mit dem 880 Meter hohen Großen Feldberg im Taunus wartet der größte Rhein-Main-Bikertreff auf seine Gäste. Diese Route hat auch touristische Highlights: die Kubacher Kristallhöhle gehört dazu und Burgen und Fachwerkperlen an der Lahn – in Weilburg, Runkel und Limburg. Bei Balduinstein wird Kurs auf den Rheingau genommen. Auf der Piste darf ein Stopp mit Blick auf Burg Katzenelnbogen nicht fehlen und schon bald ist der Rhein in Sicht, der die Tourer zurück nach Rüdesheim begleitet.

Die Route führt auf die andere Rheinseite und stellt die Wege zwischen Rhein und Mosel vor. Bei Kaub geht es auf die Fähre und erste Kleinstraßen werden in Angriff genommen. Um St. Goar und Boppard kommt der Kurvenfan auf seine Kosten, bevor bei Brodenbach die Mosel erreicht wird. Die eingestreute Hunsrück-Passage von Burgen nach Beltheim und nach Treis-Karden ist etwas für Cruisingfans – ein Mix aus langen Kurven und sagenhaften Ausblicken. Nach einem Besuch in Cochem geht´s wieder in den Hunsrück. Enge Kehren und ein nicht so optimaler Asphalt – wer einen Alpenurlaub plant, findet hier sein Trainingsgelände. In Zell ein letzter Blick auf die Mosel und nun wird die Rückfahrt angetreten. Die Strecke führt durch die Burgstadt Kastellaun und die Fähre nach Lorch führt wieder auf die rechte Rheinseite.

Der Soonwald und die Nahe sind diesmal das Ziel. Los geht es mit der Fährfahrt nach Bingen. Vorbei an Burg Rheinstein wird der Blinker nach Rheinböllen gesetzt und weiter geht der Spaß. Der Soonwald kann etliche Erhebungen anbieten, die die 600-Meter-Marke übersteigen und ihre Kurven in Szene setzen. Der Bogen über Kirchberg, das mit seiner Gastronomie zum Stopp animiert,  hält den Tourenspaß auf ansprechendem Niveau und lenkt den Kurvenfan nach Idar-Oberstein, die Edelsteinmetropole. Bald wird die Nahe der Begleiter dieser Tour und mit Kirn, Bad Sobernheim und Bad Münster am Stein lädt sie den Reisenden zu netten Zwischenstopps ein. Der letzte Abschnitt windet sich in Richtung Stromberg und führt nach Bingen, von wo aus die Fährfahrt zurück nach Rüdesheim führt.

Diese Erweiterungsoption der TOUR 4 führt durchs Pfälzer Bergland und zur Deutschen Weinstraße. Von Ober-Moschel bis kurz vor Kaiserslautern windet sich die schöne Route außerordentlich motorradfreundlich dahin. Man darf sich hier gerne verfahren, denn die „Belohnung“ erfolgt durch ein schier unglaubliches Netz an Kleinststraßen, das zum Motorradwandern einlädt. Parallel zur A6 wird dann genüsslich in Richtung Bad Dürkheim gecruist. In Bad Dürkheim ist ein Selfie mit dem Riesenfass angesagt, bevor mit dem 687 Meter hohen Donnersberg das höchste Bergmassiv der gesamten Pfalz angesteuert wird. Windungsreich und verkehrsarm schraubt sich die Route nach Bad Kreuznach, bevor wieder der Ausgangsort Rüdesheim angesteuert wird.

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